DIE STADT HORN UND IHRE FEUERWEHR
Rund 40 km nördlich von Krems und zirka 80 km
nordwestlich von Wien liegt am Rande des Waldviertels die Bezirksstadt Horn. Mit zirka
6.400 Einwohnern bildet die Stadt Horn den Mittelpunkt des
Bezirkes. Horn ist heute vor allem ein Verwaltungs- und
Schulzentrum, und entwickelt sich immer mehr zu einem regionalen Einkaufszentrum. Außerdem verfügt Horn über ein
Schwerpunktkrankenhaus. Seit
der Eröffnung der Sporthalle gibt es immer häufiger große
Sportveranstaltungen in der neuen Halle. Das große Naturfreibad neben dem
Feuerwehrhaus bietet den Besuchern pures Naturbadeerlebnis. Für
wissbegierige Besucher stehen sowohl das Höbarth - als auch das Madermuseum zur
Verfügung. Für helle Gaumenfreuden sorgt so mancher Gastwirt in der Stadt.
Wie die Stadt selbst, entwickelte sich auch die Feuerwehr Horn seit dem Gründungsjahr im Jahre 1873 mit 23 Mitgliedern zu einer stattlichen Wehr mit 68 aktiven Mitgliedern. Waren es am Anfang noch Dampfspritze und umgebaute Militärfahrzeuge, kann man heute auf den modernsten Fuhrpark des Bezirkes verweisen. Um die Geschichte der Horner Feuerwehr etwas näher kennen zu lernen steht im Feuerwehrhaus ein Museum zur Verfügung.
Auch die Bezirksalarmzentrale befindet sich im Feuerwehrhaus
in Horn. Von hier aus können alle 106 Feuerwehren des Bezirks alarmiert werden.
Im Normalfall langt der Notruf 122 aber in der Landeswarnzentrale in Tulln ein,
von dort können auch alle anderen Feuerwehren des Bezirks alarmiert werden. Je
nach Ereignis alarmiert der Disponent laut vorgegebenen Alarmplan
die zuständigen Feuerwehren. Diese Alarmpläne können natürlich jederzeit
mit Absprache des örtlichen Einsatzleiters, im Verlaufe eines Einsatzes,
abgeändert werden. Auch
sämtliche Brandmeldeeinrichtungen (TUS-Anlagen) der Horner Betriebe gelangen in
die Landeswarnzentrale. Bei Katastrophen oder größeren Einsätzen wird aber
die Bezirksalarmzentrale bei uns im Feuerwehrhaus besetzt und der Notruf in
unsere BAZ geschaltet.
Benötigen sie die Feuerwehr benötigen beachten sie bei der Abgabe des Notrufes folgendes:

Unsere Feuerwehr wird mittels Personenrufempfänger (Piepserl)
alarmiert. Anders als bei Alarmierungen über Sirene wissen die Mitglieder
bereits schon zu
Hause was passiert ist, denn es erfolgt eine Sprachdurchsage. Diese könnte etwa
so ausschauen:
Hier Florian Horn: Technischer Einsatz für die Feuerwehr Horn: Auf der B2 Kreuzung zur B38 Verkehrsunfall: Eine Person ist eingeklemmt.
Diese Art der Alarmierung wird bei unserer Feuerwehr seit 1989 angewendet. Bedenken sie aber, das nach der Alarmierung unsere Mitglieder tagsüber erst vom Arbeitsplatz weg, oder in der Nacht erst vom Bett aufstehen müssen und dann noch ins Feuerwehrhaus fahren müssen. Dennoch liegt unsere Ausrückzeit bei "Gefahr in Verzug-Einsätzen" bei ca. 4 Minuten.