Im Kreise der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Horn wurde bereits vor dem 1. Weltkrieg die Frage eines Feuerwehrmuseums besprochen. Über die Vorstellung der damaligen Feuerwehrmänner wissen wir heute nichts Genaueres mehr, denn im Feuerwehrprotokollbuch über die Sitzung der Vereinsleitung am 13. Juli 1914 heißt es lapidar: Zum Beitritte zur Schaffung eines Museums für Feuerwehr und Rettungswesen wird nicht zugestimmt. Zwei Wochen später begann der 1. Weltkrieg und die Museumsfrage trat sicherlich in den Hintergrund. Die Altöttingerkapelle war von 1952 bis 1970 ein evangelisches Gotteshaus, ab 1970 stand sie leer und diente der Stadtgemeinde Horn als Depot. So tauchte unter Kommandant Eduard Enders die Idee auf, in der Kapelle ein Feuerwehrmuseum einzurichten, denn die Feuerwehr Horn war in der glücklichen Lage, dass ältere Fahrzeuge, die nicht mehr in Verwendung standen, erhalten geblieben waren. Doch Stadtpfarrer P. Robert Bösner wollte die Altöttingerkapelle für religiöse Zwecke gewidmet wissen. Ein weiterer Gedanke war, die Geschichte des Feuerwehrwesens im Madermuseum unterzubringen. Dieses Projekt ließ sich nicht verwirklichen, weil das Madermuseum bereits bei der Eröffnung über zu wenig Ausstellungsfläche verfügte. Schließlich gelang es, im neuen Feuerwehrhaus in der Raabser Straße geeignete Räumlichkeiten für ein Feuerwehrmuseum zu finden. Besondere Exponate der Sammlung sind eine Dampfspritze der Firma Union Typ EGERIA Baujahr 1911 und ein Austrofiat Baujahr 1924. Im Laufe der Jahre wuchs die Sammlung auf eine beachtliche Anzahl von Ausstellungsstücken an.

Für weitere Auskünfte bzw. Führungsvereinbarungen steht Ihnen Kommandant HBI Sascha Drlo unter der Telefonnummer 0664/2836664 gerne zur Verfügung.

 

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